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Denk- und Wahrnehmungsfallen

18. November 2016 von Leif-Erik Wollenweber (Kommentare: 0)

Oft geben wir uns der Illusion hin, rationale Wesen zu sein. Weit gefehlt - wer besser bewerten, planen, entscheiden - einfach erfolgreicher sein will, muss seine Denk- und Wahrnehmungsfallen kennen.

So bringt uns Der Primacy-Effekt dazu, das besser zu erinnern - und besser zu finden, was wir zuerst sehen. 

Für den Recency-Effekt gilt das gleiche, nur für den letzten Eindruck. Sind wir also etwa in einer Bewerbungsrunde oder Assessment-Center die Wettbewerber irgendwo in der Mitte, haben wir schon schlechtere Karten.

Dann gibt es noch den Halo-Effekt, bei dem eine positive Eigenschaft, die uns besonders wichtig ist, alle anderen, auch die möglicherweise schlechteren, überstrahlt, so dass wir sie nicht berücksichtigen. Umgekehrt nennt man dies auch den Teufelshörnereffekt.

Und warum sticht uns eine Eigenschaft als so positiv heraus? Weil wir zum Beispiel dem Ähnlichkeitseffekt zum Opfer fallen - weshalb wir all die Menschen, die uns ähnlich sind sympathischer, anziehender finden als jene, die uns - zumindest auf den ersten Blick - in nichts ähneln?

Klingt spannend genug, um sich näher damit zu beschäftigen? Erfahren Sie von Leif Erik Wollenweber, was diese Effekte für Sie bedeuten und was Sie nun tun können. 

Oder, wenn Sie es ganz genau wissen und selbst herausfinden wollen, lesen Sie 
- Kahneman, Daniel, Schnelles Denken, langsames Denken 
und gern auch
- Thaler, Richard S., Misbehaving
oder, mundgerecht und ohne wissenschaftliche Schreibe
- Dobelli, Rolf, Die Kunst des klaren Denkens

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